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Bericht über die „XVII. internationale Wildwasser-Woche der Karlbader Flüsse“ von Bruno Kroll Neun Kanutinnen und Kanuten hatte ich für die „XVII internationale Wildwasser-Woche der Karlsbader Flüsse“ in der Tschechischen Republik gemeldet. Am Samstag, 09. April 2005 machten sich fünf Dattelner ergänzt durch Dorstener, Essener, Herner und Hilterer Kanutinnen und Kanuten auf den Weg nach Karlsbad. Neben Wildwasserfahrten warteten zahlreiche Besichtigen und als Höhepunkt ein Empfang beim Bürgermeister der Stadt Karlsbad auf die Kanuten. Angekommen in Karlsbad wurden die Zimmer in der Pension Hubertus belegt und die Boote wurden umgeladen. Die teilnehmenden Kanutinnen und Kanuten aus der Tschechischen Republik, aus Belgien, aus Holland und aus Deutschland wurden ab dem Sonntag mit einen Bus zu den Besichtigungen und zu den Flüssen gefahren. Heinz Breuer musste aber vorher noch sein Boot auf dem Hubertusschwall der Eger (Ohře), der direkt vor der Pension Hubertus liegt, testen. In der Pension konnten alle Teilnehmer sich dann über das Besichtigungs- und Fahrtenprogramm informieren. Bei den Flussfahrten wurde der Schwierigkeitsgrad des Wildwassers (WW I, leichtes bis WW VI, schwerstes Wildwasser) angegeben.
Am Sonntag
war es dann soweit. Zuerst konnten sich alle Teilnehmer der Wildwasserwoche im
Museum der Stadt Karlsbad über die Geschichte informieren. Dann ging es zur
Staumauer des Flusses Lomnickỳ potok (WW II). Ab der Staumauer ging es
dann bis zur Mündung in die Teplá (WW II) und dann zur Eger bis zum
Hubertusschwall. Bei der Fahrt auf der Teplá fuhren wir durch den Kurpark von
Karlsbad.
Am Montag
stand der Empfang beim Bürgermeister auf dem Programm. Wir wurden mit einem
Getränk aus dem 13. Brunnen von
Karlsbad begrüßt. Karlsbad hat 12 Mineralwasserbrunnen. Aus dem 13. Brunnen
kommt Becherrovka, ein Kräuterlikör. Nach dem Empfang beim Bürgermeister
befuhren wir den Fluss Bystřyce (WW I-III).
Am Dienstag
wurde der 13. Brunnen, Becherovka, besichtigt und der Fluss Střela (WW I)
wurde befahren.
Am Donnerstag wurde die Musikinstrumentenfabrik AMATI in Kraslice besichtigt und der Fluss Svatava (WW I) befahren. Die Porzellanfabrik CONCORDIA wurde am Freitag besichtigt. Danach ging es zum Fluss Rolova. Auf den ersten 8 km war er mit WW IV das schwerste Wildwasser der Tour. Die Abende wurden zum Kennen lernen genutzt und es wurden Dias und Filme gezeigt. Besonderes Interesse fanden dabei Wildwasserfilme aus den 60 -er und 70 -er Jahren, die Horst Hähnchen mitgebracht hatte. Am Freitagabend verabschiedeten sich alle Teilnehmer und ihnen wurde eine Urkunde und eine Tasse mit dem Symbol der Wildwasserwoche überreicht. Die Kenterkönige wurden auch „geehrt“. Die Fahrt hat allen sehr gefallen und so haben wir uns schon jetzt für die Tour im Jahr 2006 angemeldet.
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