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Silvesterfahrt 08: Toll, aber Ziel nicht erreicht ...

Schon traditionell war auch Silvester 2008 eine Silvesterfahrt nach Hohen Holz ausgeschrieben. Start sollte wie immer um 10.00 Uhr am Bootshaus sein. 10 Teilnehmer hatten sich in die Liste am "Schwarzen Brett" eingetragen und alle Vorbereitungen waren getroffen worden. 

Nachts zuvor war es wieder mächtig kalt, aber am Morgen zeigte sich bereits die Sonne. Kurz vor 10.00 Uhr kamen am "Kleinen Hafenbecken" erste Bedenken auf, denn eine geschlossene Eisschicht bedeckte den Kanal. Glücklicherweise fuhren jedoch mehrere Schiffe und ein Lastkahn machte auf am gegenüber liegenden Ufer fest und wühlte das Wasser mächtig auf: so stark, dass die Eisdecke aufbrach und an Steg sich erste Schollen bildeten.

Die Lage wurde kurz besprochen und dann stand der Beschluss fest: wir paddeln nach Hohen Holz. Aber der Steg war komplett mit einer geschlossenen Eisschicht bedeckt. Kurzerhand wurden die Boote zum rechts angrenzenden Holzsteg getragen. Am Rand machte sich Ecke mit einem Besen und einer Schaufel zu schaffen, kehrte Splitt und Schotter zusammen und streute den Steg ab. Dem Start stand nun nichts mehr im Wege.

Und so ging es los. Bereits am Sicherheitstor am "Dattelner Meer" versperrten weiter Eisschollen den Weg. Aber ein kurz zuvor passierendes Schiff hatte eine kleine Fahrrinne freigeschoben. Im Slalomkurs ging es weiter. Die Lippebrücke wurde mehr schlecht als recht überquert. So ging es weiter. Einer vorweg und die anderen im Zick-Zack-Kurs folgend. 

An der Kanalüberfuhrung am Forsthaus stellte sich dann noch mehr Eis entgegen, aber es ging doch noch weiter. An der Stever war uns dann das vorausgefahrene Schiff sehr weit enteilt, die Schollen versperrten mehr und mehr den Weg. Eine kurze Diskussion ließ dann wohl die Vernunft siegen: wir kehren um. 

Die Rückfahrt ähnelte dem Hinweg: mehr und mehr Eisschollen, hier war Slalomfahren angesagt. Trotzdem wurde sogar etwas angenehmer, denn nun kam die Sonne von vorne und wärmte zumindest etwas.

Im Bootshaus angekommen war alles vorbereitet. Mia Schneider hatte für die Teilnehmer wieder eine sehr leckere Suppe gekocht: danke, sie war wie immer spitze.

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